Anlegerschutz /
Artikelnummer: 06031507
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VERLUSTVERRECHNUNG BEI STEUERSPARMODELLEN WIRD EINGESCHRÄNKT
Das Gesetz, dem der Bundesrat abschließend zugestimmt hat, soll für mehr Steuergerechtigkeit sorgen, denn die Förderung von Steuersparmodellen nutzten bisher vermögende Anleger und Anlegerinnen, um Verluste zu kompensieren.
Das Gesetz sieht vor, Verrechnungsmöglichkeiten für Verluste aus Steuerstundungsmodellen zu beschränken, denen ein Steuerpflichtiger nach dem 10. November 2005 beitritt oder für die nach dem 10. November 2005 mit dem Außenbetrieb begonnen wurde. Der Beschluss von Kapitalerhöhungen und die Reinvestition von Erlösen in neue Projekte stehen dem Beginn des Außenvertriebs gleich. Betroffen sind in erster Linie Verluste aus gewerblichen Steuerstundungsmodellen: Schiffsbeteiligungen - soweit sie noch Verluste vermitteln -, Medienfonds, so genannte New Energy Fonds, Leasingfonds, Wertpapierhandelsfonds und Videogamefonds. Außerdem sind Verluste aus selbstständiger Arbeit, aus typischen Stillen Gesellschaften, aus Vermietung und Verpachtung (insbesondere geschlossene Immobilienfonds) und Verluste aus sonstigen Einkünften einbezogen. Damit werden Umgehungen vermieden und die Gleichheit der Besteuerung sichergestellt.

Quelle: Bundesregierung von 21.12.2005
http://www.bundesregierung.de Externer Link
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