Anlegerschutz /
Artikelnummer: 06031510
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STRAFANZEIGE GEGEN DEUTSCHES AMIS-MANAGEMENT ERSTATTET
Anlegeranwälte haben im Betrugsfall AMIS bei der Staatsanwaltschaft Dortmund eine Strafanzeige nach § 264a StGB wegen Kapitalanlagebetrugs und aller anderen in Betracht kommenden Delikte eingereicht.
Den Anwälten der Anleger liegen inzwischen umfangreiche interne Informationen auch der ehemaligen deutschen AMIS-Gesellschaften vor, aus denen sich Verdachtsmomente hinsichtlich einer strafrechtlichen Verantwortlichkeit des deutschen AMIS-Managements ergeben. In jedem Fall hätten die damaligen Verantwortlichen die AMIS-Kunden frühzeitig über die Tatsache des Einschreitens der luxemburgischen Aufsichtsbehörden aufklären müssen. Inzwischen sind die beiden Vorstände, die sich aus Österreich abgesetzt hatten, in der Karibik festgenommen worden. Ihnen wird Betrug und Untreue vorgeworfen. Die österreichischen AMIS-Masseverwalter Dr. Hans Rant und Dr. Kurt Freyler haben am 24. November 2005 die Räumung der deutschen Niederlassung sowie die vollständige Vernichtung sämtlicher der dort befindlichen, mehreren tausend AMIS-Akten deutscher Kunden „aus mietvertraglichen Gründen“ veranlasst. In den Räumlichkeiten der Niederlassung befanden sich – entgegen den Äußerungen des österreichischen Masseverwalters – jedoch viele Originalunterlagen deutscher AMIS-Kunden.

Quelle: ARGE AMIS von 05.12.2005
http://www.arge-amis.de Externer Link
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