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Artikelnummer: 06040710
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PHOENIX KAPITALDIENST: ZUSTIMMUNG ZUM INSOLVENZPLAN - ERSTE AUSZAHLUNGEN AN GESCHÄDIGTE ANLEGER DAMIT ZUM JAHRESWECHSEL MÖGLICH
In der letzten Sitzung des Gläubigerausschusses stimmten Insolvenzverwalter, Gläubigerausschuss und Anlegeranwälte grundsätzlich der Durchführung eines Insolvenzplans zu.
Durch einen Insolvenzplan könne bei Phoenix ein Rechtsstreit von möglicherweise bis zu zehn Jahren vermieden werden, in dem die Ansprüche der Beteiligten – vermutlich durch alle Instanzen – ansonsten gerichtlich geklärt werden müssten. Derzeit befänden sich rund 230 Mio. € in der Masse. Der Insolvenzplan solle bis Ende Juli 2006 vorgelegt und dann bis Ende August durch das Insolvenzgericht geprüft werden. Die rechtsverbindliche Verabschiedung des Plans sei für November 2006 vorgesehen. Erste Auszahlungen an Phoenix-Geschädigte wären damit bereits zum Jahreswechsel 2006/2007 möglich. Den beteiligten Wirtschaftsprüfern des Phoenix Kapitaldienstes Dr. Puckler und den BaFin-Sonderprüfern Ernst & Young wird darüber hinaus seitens des Insolvenzverwalters sowie der Anlegeranwälte eine Vielzahl von prüferischen Fehlleistungen vorgeworfen.

Quelle: TILP Rechtsanwälte von 28.03.2006
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