Straßenverkehrsrecht /
Artikelnummer: 06050201
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SCHÄRFERE SANKTIONEN GEGEN DRÄNGLER UND ANDERE VERKEHRSSÜNDER
... beinhalten die Neuerungen des Bußgeldkatalogs ab dem 01.05.2006.
Drängler auf deutschen Straßen werden zukünftig härter bestraft. Wer nicht ausreichend Sicherheitsabstand zum vorausfahrenden Fahrzeug hält, muss mit höheren Geldbußen (bis zu 250 €), 4 Punkten sowie mehrmonatigem Fahrverbot (bis zu 3 Monate sind möglich) rechnen. Der Mindestabstand bei 80 km/h liegt bei mindestens 20 Metern; wird dieser nicht eingehalten, sind 80 Euro Bußgeld sowie ein Punkt in Flensburg sicher. Diese Strafen nehmen bei zunehmender Geschwindigkeit und abnehmendem Sicherheitsabstand zum Vordermann stetig zu. Um die Kfz-Fahrer verstärkt an ihre Pflicht, ihre Fahrzeuge den jeweiligen Wetterverhältnissen anzupassen, zu erinnern, wurde ein Bußgeld von 20 € eingeführt, das dann fällig wird, wenn man mit abgefahrenen Sommerreifen unterwegs ist. Behindert man zudem den fließenden Verkehr, sind sogar 40 € sowie ein Punkt im Flensburger Punkteregister fällig. Auch verkehrswidirges Verhalten an Bahnübergängen wird zukünftig härter bestraft. Wurden in der Vergangenheit lediglich 50 € für das Nichtbeachten der Blinklichter am Bahnübergang verlangt, sind es ab dem 01.05.2006 150 € nebst einmonatigem Führerscheinentzug. 450 € sowie 3 Monate Fahrverbot werden verordnet, wenn Halbschranken umfahren werden. Eine weitere Neuerung ist, dass ab sofort auch Fahrer von Trikes und Quads zum Tragen eines Schutzhelmes verpflichtet sind.

Quelle: Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung von 02.05.2006
http://www.bmvbs.de Externer Link
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