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Artikelnummer: 06062207
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FONDS-VERMITTLER MUSS ANLEGER BEI INTERESSE FÜR ALTERSVORSORGE DEUTLICH AUF DIE UNSICHERHEITEN AUFMERKSAM MACHEN
Nach Auffassung der Richter sei eine gesicherte Renditeaussicht sowie eine entsprechende Fungibilität der Beteiligung die Voraussetzung für die Eignung als Baustein für die Altersversorgung .
Will der Ratsuchende im persönlichen Gespräch informiert werden, ist eine pointierte und gewichtete Risikobeschreibung mündlich vorzunehmen und kann nicht durch einen überreichten Prospekt ersetzt werden. Ein Abstellen auf einen bei dieser Gelegenheit überreichten umfangreichen Prospekt würde auf die Verpflichtung des Ratsuchenden hinauslaufen, die Qualität des persönlichen Gesprächs anhand des Prospektes zu überprüfen. Sinn und Zweck des persönlichen Informationsgesprächs würden damit ad absurdum geführt. Unter bestimmten Voraussetzungen braucht der Anleger einem lediglich pauschalen Hinweis auf einen möglichen Totalausfall keine Relevanz beizumessen. Dieser habe allenfalls theoretische Bedeutung.

Quelle: Oberlandesgericht Düsseldorf - erhältlich unter www.nrwe.de - Rechtsprechungsdatenbank des Landes NRW von 30.03.2006
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