Handels- und Gesellschaftsrecht /
Artikelnummer: 06092107
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DEUTSCHER CORPORATE GOVERNANCE KODEX GEÄNDERT
Der aktualisierte Wortlaut des Deutschen Corporate Governance Kodex mit den am 12. Juni 2006 von der Regierungskommission beschlossenen Kodex-Änderungen wurde durch das Bundesministerium der Justiz im elektronischen Bundesanzeiger bekannt gemacht.
Eingearbeitet wurden die relevanten Regelungen des Vorstandsvergütungs-Offenlegungsgesetzes (VorstOG) und Auswirkungen des Gesetzes zur Unternehmensintegrität und Modernisierung des Anfechtungsrechts (UMAG). Hierbei handelte sich vor allem um die Konkretisierung der individualisierten Offenlegung der Vorstandsvergütung und die Stärkung der Rechte des Hauptversammlungsleiters. Mit dem Kodex sollen die in Deutschland geltenden Regeln für Unternehmensleitung und -überwachung für nationale und internationale Investoren transparent gemacht werden. So soll das Vertrauen in die Unternehmensführung deutscher Gesellschaften gestärkt werden. Der Kodex adressiert alle wesentlichen – vor allem internationalen - Kritikpunkte an der deutschen Unternehmensverfassung, nämlich - mangelhafte Ausrichtung auf Aktionärsinteressen; - die duale Unternehmensverfassung mit Vorstand und Aufsichtsrat; - mangelnde Transparenz deutscher Unternehmensführung; - mangelnde Unabhängigkeit deutscher Aufsichtsräte; - eingeschränkte Unabhängigkeit der Abschlußprüfer. Die Bestimmungen und Regelungen des Kodex gehen auf jeden einzelnen dieser Kritikpunkte ein und berücksichtigen dabei die gesetzlichen Rahmenbedingungen.

Quelle: Regierungskommission Deutscher Corporate Governance Kodex von 24.07.2006
http://www.corporate-governance-code.de/index.html Externer Link
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