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Artikelnummer: 07101203
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ZWISCHENVERFÜGUNG IM KAPMUG-VERFAHREN DER DEUTSCHEN TELEKOM
In den Musterverfahren nach dem Kapitalanleger - Musterverfahrensgesetz gegen die Deutsche Telekom hat das Oberlandesgericht Frankfurt am Main mitgeteilt, dass allen Beigeladenen die wechselseitige Kenntnisnahme vom Inhalt ihrer Schriftsätze ermöglicht werden soll.
Zu diesem Zweck werden die Schriftsätze aller Beteiligten in einen durch Passwort geschützten Bereich des Internets eingestellt. Den Prozessbevollmächtigten wird auf Antrag das Passwort bekannt gegeben, so dass sie von allen eingereichten Schriftsätzen Kenntnis nehmen können. Die Richter haben weiter mitgeteilt, dass – soweit bis zum Beginn der mündlichen Verhandlung noch nicht in allen Verfahren eine Entscheidung über die Aussetzung getroffen sein sollte - die Parteien der noch nicht ausgesetzten Verfahren bis zu einer Aussetzung vorläufig als Beigeladene zugelassen werden sollen. Für die voraussichtlich mehrtägige mündliche Verhandlung im Musterverfahren ist bislang noch kein Termin bestimmt worden, da zunächst die voraussichtliche Zahl der Teilnehmer festgestellt werden muss, um die weiteren organisatorischen Vorbereitungen wie die Auswahl eines ausreichend großen Sitzungssaals durchführen zu können.

Quelle: Oberlandesgericht Frankfurt am Main - PM vom 10.10.2007 von 10.10.2007
http://www.olg-frankfurt.justiz.hessen.de/ Externer Link
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