Anlegerschutz / Gewerblicher Rechtsschutz / Handels- und Gesellschaftsrecht /
Artikelnummer: 08082322
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BEZEICHNUNG 'REIT AG' IN DER FIRMIERUNG EINES UNTERNEHMENS NUR UNTER BESTIMMTEN VORAUSSETZUNGEN ZULÄSSIG
Die Bezeichnung „REIT AG“ darf nach Ablauf der gesetzlichen Übergangsfrist in der Firma von Unternehmen mit Sitz in Deutschland nur geführt werden, die den Anforderungen des Gesetzes über deutsche Immobilien-Aktiengesellschaften mit börsennotierten Anteilen (REIT-Gesetz - REITG) an eine REIT-Aktiengesellschaft genügen. Dies hat das Landgericht Mannheim entschieden.
Die Mannheimer Richter führen in ihrer Entscheidung aus, dass die entsprechenden gesetzlichen Regelungen verfassungsgemäß sind. Sie würden durch Gründe des Gemeinwohls (Gesetzeszweck: Anlegerschutz und Bildung eines klaren Begriffs der REIT-Aktiengesellschaft) legitimiert.

Quelle: Landgericht Mannheim - erhältlich in der Rechtsprechungsdatenbank Baden-Württembergs von 18.07.2008
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