Anlegerschutz / z_L&S - Filmfonds /
Artikelnummer: 09022803
Trennlinien
BANK MUSS AUCH BEIM VERTRIEB VON MEDIENFONDS ÜBER RÜCKVERGÜTUNGEN AUFKLÄREN
Der Bundesgerichtshof nimmt zur Aufklärungspflicht einer beratenden Bank über erhaltene Rückvergütungen bei dem Vertrieb von Medienfonds Stellung.
Die Karlsruher Richter führen in ihrer Entscheidung aus, dass bei der Offenlegung von Rückvergütungen es um die Frage geht, ob eine Gefährdungssituation für den Kunden geschaffen wird. Deshalb sei es geboten, den Kunden über etwaige Rückvergütungen aufzuklären und zwar unabhängig von der Rückvergütungshöhe. Dabei mache es keinen Unterschied, ob der Berater Aktienfonds oder Medienfonds vertreibt. Der aufklärungspflichtige Interessenkonflikt sei in beiden Fällen gleich.

Quelle: Bundesgerichtshof von 20.01.2009
http://www.bundesgerichtshof.de Externer Link
ArtikelübersichtFacebookNach oben